Update Digital Omnibus: Hochrisiko-Fristen verschoben – Annex III auf Dez 2027, Annex I auf Aug 2028. Neue Timeline ansehen →

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Bevor es teuer wird.

Inventarisiere deine KI-Systeme, klassifiziere Risiken automatisch und exportiere audit-fertige Berichte – alles in einer Plattform.

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Was ist der EU AI Act?

Die EU-Verordnung 2024/1689 ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz. Sie gilt für alle Unternehmen, die KI-Systeme in der EU entwickeln, vertreiben oder einsetzen – unabhängig von Größe oder Firmensitz.

2024/1689

Die erste umfassende KI-Verordnung weltweit – seit August 2024 in Kraft.

4 Klassen

Jedes KI-System wird einer von vier Risikostufen zugeordnet – von verboten bis minimal.

2 Rollen

Anbieter und Betreiber haben völlig unterschiedliche Pflichten. Die Einordnung entscheidet.

Betrifft der AI Act Ihr Unternehmen?

Der Quick-Check prüft Ihre Rolle, Ihre Einsatzbereiche und die verbotenen Praktiken – nach der Risikologik der Verordnung (EU) 2024/1689.

5 Fragen · ~3 Minuten · keine Anmeldung

1 · RolleAnbieter oder Betreiber?2 · EinsatzbereicheAnhang-III-Abgleich3 · VerbotscheckArt. 5-Praktiken4 · WirkungEntscheidungen über Personen5 · KI-KompetenzArt. 4-Pflicht

1 / 5 · Rolle

Wie kommt KI in Ihr Unternehmen?

Bestimmt, ob Sie als Anbieter oder Betreiber gelten – die Pflichten unterscheiden sich stark.

Die Konsequenzen sind real – und teuer.

Der EU AI Act sieht empfindliche Sanktionen vor. Behörden können Verstöße ahnden und Systeme vom Markt nehmen.

Verbotene Praktiken
35 Mio €
oder 7 % Jahresumsatz
Der höhere Betrag gilt.
Art. 99(3) EU AI Act
Hochrisiko-Verstöße
15 Mio €
oder 3 % Jahresumsatz
Der höhere Betrag gilt.
Art. 99(4) EU AI Act
Falsche Angaben
7,5 Mio €
oder 1 % Jahresumsatz
Der höhere Betrag gilt.
Art. 99(5) EU AI Act

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Auditr – alles für deine Compliance an einem Ort

Von der Inventarisierung bis zum Audit-Report begleitet dich Auditr durch jeden Schritt des EU AI Acts.

01

KI-Inventar

Erfasse und verwalte alle KI-Systeme zentral – Zweck, Einsatz, Verantwortlichkeiten.

02

Risikoklassifizierung

Automatische Einordnung in die vier Risikoklassen – inklusive verbotener Praktiken.

03

Compliance-Checklisten

Geführte, rollenspezifische Checklisten – damit du nichts übersiehst.

04

Regulatorische Updates

Neue Leitlinien, Fristen und Gesetzesänderungen automatisch im Dashboard.

05

PDF-Reports & Audit-Export

Audit-fertige Berichte pro System – auf Knopfdruck.

06

Team & Compliance-Score

Arbeite gemeinsam und sieh auf einen Blick, wo dein Unternehmen steht.

So funktioniert's

01

KI-Systeme erfassen

Trage alle KI-Anwendungen deines Unternehmens ins zentrale Inventar ein.

02

Risiko klassifizieren

Ein geführter Fragebogen ordnet jedes System automatisch einer Risikoklasse zu.

03

Checklisten abarbeiten

Erfülle die rollenspezifischen Anforderungen Schritt für Schritt.

04

Bericht exportieren

Lade deinen fertigen Compliance-Bericht als PDF herunter – bereit für Audits.

Die vier Risikoklassen des AI Act

Art. 5

Verboten

Social Scoring, biometrische Echtzeit-Überwachung. Nicht erlaubt in der EU.

Art. 6 + Anhang III / I

Hohes Risiko

HR, Kredit, Medizin. Umfangreiche Pflichten & Konformitätsbewertung.

Art. 50

Begrenztes Risiko

Chatbots, Deepfakes. Transparenzpflichten gegenüber Nutzern.

Keine spez. Pflichten

Minimales Risiko

Spam-Filter, Empfehlungen. Der Großteil aller KI-Anwendungen.

Die wichtigsten Deadlines

Nach der Omnibus-Einigung vom Mai 2026 wurden die Hochrisiko-Fristen verschoben.

Feb 2025

Verbotene Praktiken

Verbote nach Art. 5 in Kraft.

Aug 2025

GPAI-Regeln

Pflichten für KI-Allzweckmodelle.

Aug 2026

Transparenz & Betreiber

Transparenzpflichten (Art. 50) – nicht verschoben.

Dez 2027

Hochrisiko (Annex III)

Eigenständige Hochrisiko-Systeme.

verschoben
Aug 2028

Hochrisiko (Annex I)

KI in regulierten Produkten (MDR etc.).

verschoben

Gebaut von einem Gründer, der den AI Act lebt.

Auditr entsteht nicht in einem anonymen Konzern, sondern aus der täglichen Auseinandersetzung mit der Verordnung. Jede neue Leitlinie fließt direkt ins Produkt.

Und deine Daten? Datenbank und Authentifizierung laufen in Frankfurt, innerhalb der EU.

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Häufige Fragen

Was zählt überhaupt als KI-System?

Die KI-Verordnung (Art. 3 Nr. 1) erfasst maschinengestützte Systeme, die mit einem gewissen Grad an Autonomie arbeiten und aus Eingaben ableiten, wie sie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen. Ausdrücklich nicht erfasst sind laut den Leitlinien der EU-Kommission einfache Software, klassische Statistik und rein regelbasierte Systeme mit fest vorgegebenen Wenn-dann-Regeln. Praxistest in drei Fragen: Erzeugt das Tool Inhalte, Empfehlungen, Vorhersagen oder Entscheidungen? Tut es das über ein Modell statt über von Menschen fest vorgegebene Regeln? Arbeitet es dabei mit einem Grad an Eigenständigkeit? Dreimal Ja – oder schon Unsicherheit – heißt: ins KI-Inventar aufnehmen. ChatGPT, Copilot, DeepL oder KI-Features in Bestandssoftware zählen dazu; die Excel-Formel und das starre Workflow-Tool nicht. Faustregel: Im Zweifel aufnehmen. Ein Eintrag zu viel kostet eine Zeile im Inventar – ein übersehenes System kostet im Ernstfall die Antwort gegenüber Kunden oder Behörden.

Wie werden KI-Agenten im AI Act eingestuft?

Der AI Act kennt keine eigene Kategorie „KI-Agent“. Ein Agent ist rechtlich ein KI-System – meist auf Basis eines großen Sprachmodells – und wird danach beurteilt, was er tut, nicht wie er heißt. Konkret: Interagiert ein Agent mit Kunden oder Mitarbeitenden oder erzeugt er Inhalte, gelten die Transparenzpflichten nach Art. 50 (in Kraft seit dem 2. August 2026). Übernimmt er Aufgaben aus Anhang III – etwa Bewerbervorauswahl, Kreditentscheidungen oder Mitarbeiterbewertung – wird er als Hochrisiko-System eingestuft (volle Pflichten ab Dezember 2027, die Einstufung selbst sollte aber jetzt erfolgen). Unternehmen, die Agenten einsetzen, sind Betreiber mit eigenen Pflichten; wer fremde Agenten stark anpasst oder unter eigenem Namen anbietet, kann in die Anbieterrolle wechseln. Gerade bei Agenten mit weitem Handlungsspielraum (Tools aufrufen, E-Mails senden, Buchungen auslösen) gehört deshalb jeder Einsatzfall einzeln klassifiziert – derselbe Agent kann je nach Aufgabe minimales oder hohes Risiko bedeuten.

Für wen gilt der EU AI Act?

Für alle, die KI in der EU entwickeln, vertreiben oder einsetzen – unabhängig von Größe oder Firmensitz (Marktortprinzip).

Wir nutzen nur ChatGPT, Copilot & Co. – sind wir betroffen?

Ja. Wer KI im Unternehmen einsetzt – auch fertige Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot – gilt als Betreiber und unterliegt u. a. der AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) sowie ggf. Transparenzpflichten (Art. 50).

Was unterscheidet Anbieter und Betreiber?

Anbieter entwickeln KI oder bringen sie unter eigenem Namen in Verkehr und tragen die volle Dokumentations- und Konformitätslast. Betreiber setzen KI ein und haben schlankere, operative Pflichten.

Welche Risikoklassen gibt es?

Vier: verboten (Art. 5), hohes Risiko, begrenztes Risiko mit Transparenzpflichten (Art. 50) und minimales Risiko ohne spezifische Pflichten.

Welche Fristen muss ich beachten?

Verbote seit Feb 2025, GPAI seit Aug 2025, Transparenz- & Betreiberpflichten ab Aug 2026, Hochrisiko nach Annex III ab Dez 2027 und nach Annex I ab Aug 2028.

Wie hoch können die Bußgelder sein?

Bis zu 35 Mio € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken (Art. 99) – es gilt der höhere Betrag.

Was passiert, wenn wir eine Frist verpassen?

Behörden können Verstöße ahnden und Systeme vom Markt nehmen. Entscheidend ist, Maßnahmen zu dokumentieren und Lücken zügig zu schließen – Auditr hilft, den Compliance-Status jederzeit nachzuweisen.

Müssen meine Mitarbeiter geschult werden?

Ja. Die AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) verlangt seit Februar 2025 ausreichende KI-Kompetenz – rollenübergreifend für Anbieter und Betreiber.

Ersetzt Auditr einen Anwalt?

Nein. Auditr strukturiert und dokumentiert deine Compliance, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Für verbindliche Einschätzungen konsultiere einen spezialisierten Rechtsanwalt.

Fachliche Einordnung, keine Rechtsberatung – für verbindliche Einschätzungen konsultieren Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt.

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Die AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) verlangt geschulte Mitarbeiter. Unser Kooperationspartner raimund.ai bietet praxisnahe EU-AI-Act-Schulungen für Ihr Team.

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