Inventarisiere deine KI-Systeme, klassifiziere Risiken automatisch und exportiere audit-fertige Berichte – alles in einer Plattform.
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Die EU-Verordnung 2024/1689 ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz. Sie gilt für alle Unternehmen, die KI-Systeme in der EU entwickeln, vertreiben oder einsetzen – unabhängig von Größe oder Firmensitz.
Die erste umfassende KI-Verordnung weltweit – seit August 2024 in Kraft.
Jedes KI-System wird einer von vier Risikostufen zugeordnet – von verboten bis minimal.
Anbieter und Betreiber haben völlig unterschiedliche Pflichten. Die Einordnung entscheidet.
Der Quick-Check prüft Ihre Rolle, Ihre Einsatzbereiche und die verbotenen Praktiken – nach der Risikologik der Verordnung (EU) 2024/1689.
5 Fragen · ~3 Minuten · keine Anmeldung
1 / 5 · Rolle
Wie kommt KI in Ihr Unternehmen?
Bestimmt, ob Sie als Anbieter oder Betreiber gelten – die Pflichten unterscheiden sich stark.
Der EU AI Act sieht empfindliche Sanktionen vor. Behörden können Verstöße ahnden und Systeme vom Markt nehmen.
Finde in 30 Sekunden heraus, welches Bußgeld deinem Unternehmen droht.
Bußgeld-Rechner öffnen →Von der Inventarisierung bis zum Audit-Report begleitet dich Auditr durch jeden Schritt des EU AI Acts.
Erfasse und verwalte alle KI-Systeme zentral – Zweck, Einsatz, Verantwortlichkeiten.
Automatische Einordnung in die vier Risikoklassen – inklusive verbotener Praktiken.
Geführte, rollenspezifische Checklisten – damit du nichts übersiehst.
Neue Leitlinien, Fristen und Gesetzesänderungen automatisch im Dashboard.
Audit-fertige Berichte pro System – auf Knopfdruck.
Arbeite gemeinsam und sieh auf einen Blick, wo dein Unternehmen steht.
Trage alle KI-Anwendungen deines Unternehmens ins zentrale Inventar ein.
Ein geführter Fragebogen ordnet jedes System automatisch einer Risikoklasse zu.
Erfülle die rollenspezifischen Anforderungen Schritt für Schritt.
Lade deinen fertigen Compliance-Bericht als PDF herunter – bereit für Audits.
Social Scoring, biometrische Echtzeit-Überwachung. Nicht erlaubt in der EU.
HR, Kredit, Medizin. Umfangreiche Pflichten & Konformitätsbewertung.
Chatbots, Deepfakes. Transparenzpflichten gegenüber Nutzern.
Spam-Filter, Empfehlungen. Der Großteil aller KI-Anwendungen.
Nach der Omnibus-Einigung vom Mai 2026 wurden die Hochrisiko-Fristen verschoben.
Verbote nach Art. 5 in Kraft.
Pflichten für KI-Allzweckmodelle.
Transparenzpflichten (Art. 50) – nicht verschoben.
Eigenständige Hochrisiko-Systeme.
verschobenKI in regulierten Produkten (MDR etc.).
verschobenAuditr entsteht nicht in einem anonymen Konzern, sondern aus der täglichen Auseinandersetzung mit der Verordnung. Jede neue Leitlinie fließt direkt ins Produkt.
Und deine Daten? Datenbank und Authentifizierung laufen in Frankfurt, innerhalb der EU.
Wähle den Plan, der zu deinem Unternehmen passt. Jederzeit kündbar.
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Die KI-Verordnung (Art. 3 Nr. 1) erfasst maschinengestützte Systeme, die mit einem gewissen Grad an Autonomie arbeiten und aus Eingaben ableiten, wie sie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen. Ausdrücklich nicht erfasst sind laut den Leitlinien der EU-Kommission einfache Software, klassische Statistik und rein regelbasierte Systeme mit fest vorgegebenen Wenn-dann-Regeln. Praxistest in drei Fragen: Erzeugt das Tool Inhalte, Empfehlungen, Vorhersagen oder Entscheidungen? Tut es das über ein Modell statt über von Menschen fest vorgegebene Regeln? Arbeitet es dabei mit einem Grad an Eigenständigkeit? Dreimal Ja – oder schon Unsicherheit – heißt: ins KI-Inventar aufnehmen. ChatGPT, Copilot, DeepL oder KI-Features in Bestandssoftware zählen dazu; die Excel-Formel und das starre Workflow-Tool nicht. Faustregel: Im Zweifel aufnehmen. Ein Eintrag zu viel kostet eine Zeile im Inventar – ein übersehenes System kostet im Ernstfall die Antwort gegenüber Kunden oder Behörden.
Der AI Act kennt keine eigene Kategorie „KI-Agent“. Ein Agent ist rechtlich ein KI-System – meist auf Basis eines großen Sprachmodells – und wird danach beurteilt, was er tut, nicht wie er heißt. Konkret: Interagiert ein Agent mit Kunden oder Mitarbeitenden oder erzeugt er Inhalte, gelten die Transparenzpflichten nach Art. 50 (in Kraft seit dem 2. August 2026). Übernimmt er Aufgaben aus Anhang III – etwa Bewerbervorauswahl, Kreditentscheidungen oder Mitarbeiterbewertung – wird er als Hochrisiko-System eingestuft (volle Pflichten ab Dezember 2027, die Einstufung selbst sollte aber jetzt erfolgen). Unternehmen, die Agenten einsetzen, sind Betreiber mit eigenen Pflichten; wer fremde Agenten stark anpasst oder unter eigenem Namen anbietet, kann in die Anbieterrolle wechseln. Gerade bei Agenten mit weitem Handlungsspielraum (Tools aufrufen, E-Mails senden, Buchungen auslösen) gehört deshalb jeder Einsatzfall einzeln klassifiziert – derselbe Agent kann je nach Aufgabe minimales oder hohes Risiko bedeuten.
Für alle, die KI in der EU entwickeln, vertreiben oder einsetzen – unabhängig von Größe oder Firmensitz (Marktortprinzip).
Ja. Wer KI im Unternehmen einsetzt – auch fertige Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot – gilt als Betreiber und unterliegt u. a. der AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) sowie ggf. Transparenzpflichten (Art. 50).
Anbieter entwickeln KI oder bringen sie unter eigenem Namen in Verkehr und tragen die volle Dokumentations- und Konformitätslast. Betreiber setzen KI ein und haben schlankere, operative Pflichten.
Vier: verboten (Art. 5), hohes Risiko, begrenztes Risiko mit Transparenzpflichten (Art. 50) und minimales Risiko ohne spezifische Pflichten.
Verbote seit Feb 2025, GPAI seit Aug 2025, Transparenz- & Betreiberpflichten ab Aug 2026, Hochrisiko nach Annex III ab Dez 2027 und nach Annex I ab Aug 2028.
Bis zu 35 Mio € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken (Art. 99) – es gilt der höhere Betrag.
Behörden können Verstöße ahnden und Systeme vom Markt nehmen. Entscheidend ist, Maßnahmen zu dokumentieren und Lücken zügig zu schließen – Auditr hilft, den Compliance-Status jederzeit nachzuweisen.
Ja. Die AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) verlangt seit Februar 2025 ausreichende KI-Kompetenz – rollenübergreifend für Anbieter und Betreiber.
Nein. Auditr strukturiert und dokumentiert deine Compliance, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Für verbindliche Einschätzungen konsultiere einen spezialisierten Rechtsanwalt.
Fachliche Einordnung, keine Rechtsberatung – für verbindliche Einschätzungen konsultieren Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt.
Empfohlener Schulungspartner
Die AI-Literacy-Pflicht (Art. 4) verlangt geschulte Mitarbeiter. Unser Kooperationspartner raimund.ai bietet praxisnahe EU-AI-Act-Schulungen für Ihr Team.